Ohne die Linksaußen, aber optimistisch nach vorn: Der TuS am Samstag, 19 Uhr, gegen Hamburg

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„Eine Kennenlern-Zeit war nicht nötig“, spricht TuS-Interimstrainer Nikola Blazicko schmunzelnd davon, dass ihm die Spieler im Team selbstverständlich bestens vertraut sind. Denn als der TuS-Torwart nach zehn erfolgreichen Jahren von auf der Platte ins Betreuerteam als Co-Trainer wechselte, das war vor gut eineinhalb Jahren, ist er dem TuS N-Lübbecke – im fließenden Übergang – treu geblieben. Und als am Donnerstagnachmittag die lokale Sportpresse konkret danach fragte, bekannte „Blaz“ auch deutlich: „Ja, meine Familie und ich sind längst echte Lübbecker geworden!“

 

Gute Voraussetzungen, um „gemeinsam mit Schorse Borgmann“ zumindest vorübergehend auf der Bank bei Nettelstedt-Lübbecke Verantwortung zu übernehmen, so Nikola. Für wie lange, das lässt man zunächst offen beim TuS. „Jetzt erst einmal unser Spiel gegen den Handball Sport Verein Hamburg“, sagt der schon als Spieler beim Lübbecker Publikum besonders beliebte Nikola Blazicko, der schon bald bei dieser Pressekonferenz seine Beobachtungen aus dem Videostudium eingehend schildert.

Und er betont, dass den TuS jetzt am Samstag, 16. März, 19 Uhr, in der Merkur Arena Lübbecke „ein schwerer Kampf erwartet“. In ihren Heimspielen „geben die Hamburger alles“ und auswärts seien sie stark, weil sie wüssten, „hier gibt’s für uns nichts zu verlieren“. Sie entwickelten im Spiel nach vorn viel Druck, allein schon durch Tempogegenstöße. In der Defensive sehe man „eine 6:0-Variante, bei der die „Halben“ oft den Schritt nach vorne machen“. Im Mittelblock stehe „mein alter Kumpel“ Blazenko Lackovic, Kroate wie der TuS-Interimstrainer. Lackovic mache „das richtig gut“ und er trage so seinen Teil dazu bei, „dass die Hamburger hinten oft sehr kompakt stehen“.

TuS-Mannschaftskapitän Jens „Feile“ Bechtloff, der – wie auch Jan-Eric Speckmann – am Samstag erneut nicht auflaufen kann, findet es gut, „jetzt nur noch nach vorne zu schauen“. Jeder Spieler müsse sich gleichwohl selbst hinterfragen, was rasch wieder besser laufen müsse. Ruhe sei dabei ein gutes Mittel, um am Samstag gegen Hamburg „wieder erfolgreich auftreten zu können“. Seine Verletzung verheile zwar gut, doch wolle niemand, dass er nun „überstürzt wieder ins Geschehen eingreift“. Besser sei es, „die Belastung langsam zu steigern“.

Abgesehen von den etatmäßigen Linksaußen Jan-Eric „Specki“ Speckmann und Jens Bechtloff sind – Stand Donnerstagnachmittag – alle fit im Nettelstedter Team.

Nikola Blazicko lobt die TuS-Fans außerordentlich, manche kämen „ja schon seit Jahrzehnten in die Halle“. Alle seien „mit Herz dabei“. Auf dieses dicke Plus hoffe das Team „auch jetzt am Samstag“. Tickets gibt es noch im Vorverkauf an allen bekannten Stellen, im Ticket-Online-Shop sowie am Samstag ab 17.30 Uhr an der Tageskasse.

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