Richtungsweisendes Spiel: TuS am Donnerstag in Gummersbach

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Noch vier Punktspiele stehen in der laufenden Saison 2017/18 für den TuS N-Lübbecke im Terminkalender. Zunächst zweimal auswärts – Gummersbach und Berlin, dann daheim Flensburg und zum Saisonabschluss das Derby in Lemgo, so sieht – kurz gefasst – das Restprogramm im Kampf um den Klassenverbleib in der DKB Handball-Bundesliga für die Ziercke-Schützlinge bis zum 3. Juni aus. Realistisch bestehen Chancen auf Punkte am ehesten noch in Lemgo und beim VfL Gummersbach. An diesem Sonntag reisen die Nettelstedter zunächst zum VfL, der selbst noch in Abstiegsgefahr schwebt. Die Partie bei den Oberbergischen beginnt an diesem Donnerstag, 17. Mai, um 19 Uhr.

 

Der TuS N-Lübbecke und der VfL Gummersbach haben sich den Saisonverlauf sicherlich anders gewünscht. Sowohl der TuS, als auch der VfL laufen den eigenen Erwartungen hinterher. Beide Mannschaften haben zuletzt „Matchbälle“ nicht genutzt. Der TuS vergab in den Heimspielen gegen Ludwigshafen (28:29), Erlangen (27:27) und Hüttenberg (26:26) ganz wichtige Gelegenheiten zum Punkten, Gummersbach ließ seine Heimspiele gegen Stuttgart (25:26) und Minden (22:24) ungenutzt.

Auch wenn Trainer Aaron Ziercke das verlorene Leipzig-Spiel (17:22) aus der vergangenen Woche nicht so einfach abstreifen kann, sei es nun darum gegangen, „keine Zeit zu verlieren und uns auf den kommenden Gegner intensiv vorzubereiten“. Auf Josef Pujol und Moritz Preuss sei besonders zu achten, ebenso könne Carsten Lichtlein „die gegnerischen Schützen mit seinen Paraden immens zur Verzweiflung bringen“, warnt der TuS-Coach vor dem VfL.

Für seine Mannschaft wünscht sich Aaron Ziercke „mehr Kaltschnäuzigkeit bei den hundertprozentigen Torchancen“, diese im gegnerischen Tor zu versenken, dann sähe es gleich ganz anders aus, so der Trainer sinngemäß. Außerdem fordert er von den Spielern, die auf der Platte stehen, die „richtigen Entscheidungen im richtigen Moment“ zu treffen. Natürlich seien sich alle – beim TuS und beim VfL – der Wichtigkeit dieser Partie am Donnerstag bewusst, deshalb werde auch niemand so sehr zurückstecken. „Unsere Mannschaft muss in Gummersbach alles investieren, um die beiden Punkte mitzunehmen“.

„Die Hoffnung auf den Klassenerhalt dürfen wir nie aufgeben“, sagt TuS-Rückraumspieler Dener Jaanimaa, „auch wenn wir im Leipzig-Spiel eine katastrophale Leistung gezeigt haben. Da lief wirklich alles schlecht, was schlecht laufen konnte“. Aber: „Noch ist nichts verloren“, betont der 28-jährige Este, der jetzt von den Erfahrungen im Abstiegskampf, die er mit dem EHV Aue und dem ThSV Eisenach gesammelt hat, profitieren kann. Die Chance, es aus eigener Kraft noch zu schaffen, sei nach wie vor vorhanden und diese müsse und wolle man jetzt auch nutzen.

Zusammengefasst lässt sich eines festhalten: Will der TuS N-Lübbecke die Klasse in der 1. Handball-Bundesliga halten, sollte am Donnerstagabend beim VfL Gummersbach dringend gepunktet werden.

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