Rückschlag im 2. Saisonspiel: TuS verliert 26:27 in Hagen

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Der TuS N-Lübbecke verliert am Freitagabend das zweite Saisonspiel beim VfL Eintracht Hagen mit 27:26 (16:16). Nach einer etwas zerfahrenen Anfangsphase fängt sich der TuS N-Lübbecke bis zum 13:9 (25. Minute) wieder. Anschließend kann Hagen aber bis zur Halbzeit den 16:16-Ausgeleich herstellen. In der zweiten Halbzeit starteten de Nettelstedter zunächst gut, gingen erneut in Führung, brachten sich dann aber durch einfache Fehler wieder in Bedrängnis und Hagen gelang anschließend die Führung. Diese behielt die Mannschaft von Niels Pfannenschmidt dann bis zum Ende: 26:27 gegen den TuS!

 

Eintracht Hagen eröffnete durch Daniel Maestrum das Torewerfen per Siebenmeter zum 0:1 (3.). Moritz Schade gelang nach 5 Minuten der ersehnte Ausgleich zum 1:1. Wieder legte Hagen beim 2:1 und 3:2 vor und der TuS egalisierte, so beim 2:2 (6.) durch Jan-Eric Speckmann und mit dem 3:3 (7.) durch Dener Jaanimaa. Peter Strosack sorgte beim 3:4 (8.) für die erste Lübbecker Führung, die Hagen wettmachte, ehe das Tor zum 4:5 (9.) durch Marian Orlowski fiel. Drei Hagener Tore in Folge brachten die Grün-Gelben mit 7:5 (12.) zunächst in Front, Peter Strosack und Jó Gerrit Genz glichen aber wieder für den TuS zum 7:7 (14.) aus. Joel Birlehm im Tor unterstütze seine Mannen jetzt super, so dass Jan-Eric Speckmann per Tempogegenstoß und zwei Mal Marian Orlowski für den TuS zur 10:8-Führung (17.) einnetzten. Nach dem 11:9 (18.) erneut von Orlowski erhöhte der TuS weiter auf 13:9 (21.) und zwang Niels Pfannenschmidt zur ersten Auszeit. Keine 90 Sekunden später – Hagen hatte in der Zwischenzeit den 13:12-Anschlusstreffer erzielt – legte auch Aaron Ziercke die Grüne Karte. Dener Jaanimaa traf nun zum 14:12 (23.). Wieder zeichneten sich die Torhüter Birlehm und Dresrüsse aus, letzterer parierte unter anderem einen Siebenmeter gegen Marian Orlowski. Das 14:14 für Hagen besorgte dann Daniel Maestrum per Gegenstoßtreffer. Valentin Spohn traf für die TuS-Mannschaft wieder zur 15:14-Führung (28.), die Hagen mit zwei weiteren Toren in Folge jedoch wieder zu Nichte machte. Den 16:16-Ausgleich zur Halbzeit besorgte Peter Strosack 10 Sekunden vor dem Ende der ersten Hälfte.

Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit eroberte Marian Orlowski mit dem 17:16 (31.) die TuS-Führung zurück und Joel Birlehm hielt auch weiterhin den Kasten recht dicht. Aber auch sein Gegenüber Nils Dresrüsse parierte gegen den TuS-Angriff nicht selten und so gelang Hangens Daniel Maestrum der 17:17-Ausgleich (35.). Zur erneuten Führung (18:17) traf Patryk Walczak in der 36. Minute vom Kreis und Jan-Eric Speckmann legte zum 19:17 mit einem verwandelten Tempogegenstoß nach (38.). Auch Marian Orlowski ließ sich nicht nach einer weiteren Birlehm-Parade nicht lange bitten und schraubte den Vorsprung mit einem blitzsauberen Treffer zum 20:17 (39.) für die Nettelstedter in die Höhe. Erst Daniel Maestrum per Sieben verkürzte mit dem zweiten Hagener Treffer im zweiten Durchgang auf 20:18 (40.). Dann sahen die Zuschauer wieder Dresrüsse mit einer Parade und Kress netzt zum 20:19-Anschlusstreffer ein. Sich erneut abzusetzen gelang der TuS-Mannschaft nicht, denn auch Nils Dresrüsse wusste – ebenso wie Joel Birlehm – im Hagener Tor vor einer sehr guten Abwehr weiterhin zu überzeugen. So war der 21:21-Ausgleich (46.) der Hagener nicht unverdient und zwang Aaron Ziercke zu seiner 2. Auszeit. Nach dem 22:23 für Hagen traf Dener Jaanimaa leider nur die Latte und Tilman Pröhl erhöhte auf 22:24 (52.). Kenji Hövels kam nun in die Partie und passte sogleich perfekt auf Peter Strosack, der von Rechtsaußen zum 23:24 (53.) verkürzte. Eintracht Hagen stellte seinen alten Zwei-Tore-Abstand jedoch im Gegenzug wieder her. Erneut verkürzte Nettelstedt, dieses Mal durch Lukasz Gierak, zum 25:24, doch wieder legte Hagen zum 24:26 (56.) nach. Jan-Eric Speckmann behielt die Nerven und vollendete zum 25:26-Anschluss (59.). Den Treffer per Siebenmeter im nächsten Angriff für Hagen konnte auch Peter Tatai nicht verhindern:27:25 für die Gastgeber! Peter Strosack stellte den 26:27-Anschluss noch her – ebenfalls per Siebenmeter. Drei Sekunden vor Schluss nahm Niels Pfannenschmidt noch einmal die Auszeit. Bei „einem Tor vor“, spielte das aber nicht mehr wirklich eine Rolle – und so verlor der TuS in Hagen, hat jetzt 2:2 Punkte auf seinem Konto.

 

Stimme zum Spiel

Aaron Ziercke (TuS N-Lübbecke): „Glückwunsch an Niels und seine Mannschaft. Wir haben uns heute selber im Weg gestanden und Hagen hat eine gute kämpferische Leistung gezeigt. Wir haben dass wir das Spiel beim 13:9 im Griff und haben das dann im Kopf auch schon angehakt. Dann hat Niels die Auszeit genommen und keine 90 Sekunden später musste ich die Karte legen. So holen wir Hagen zurück ins Spiel und geben ihnen Chancen. Mit der Abwehrleistung bin ich in der ersten Halbzeit zufrieden, auch wenn wir 16 Tore kassiert haben. Davon haben wir allerdings 7 aus dem Gegenstoß kassiert.“

 

Statistik

VfL Eintracht Hagen: Mahncke, Dresrüsse; Brand, Kress (3), Tubic (7), Pröhl (2), Konitz (1), Bergner, Waldhof (1), Gaubatz (3), Bornemann (3), Maestrum (7/4), Toromanovic.

TuS N-Lübbecke: Tatai, Birlehm; Genz (1), Walczak (1), Bechtloff, Gierak (1), Bagaric, Strosack (7/2), Rakovic, Spohn (1), Jaanimaa (2), Schade (2), Orlowski (6/1), Speckmann (5), Hövels.

Siebenmeter: 4/4 – 2/3 Orlowski an Mahncke (23.)

Zeitstrafen: 2:2 – Pröhl (13.), Gaubatz (60.) – Bechtloff (3.), Speckmann (60.)

Schiedsrichter: Kim von der Beeck / Andreas Briese

Zuschauer: 1.100 in der Krollmann Arena

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