TuS holt sich den Spielo-Cup 2019

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Der TuS N-Lübbecke holt sich nach einem 25:24 (16:10)-Sieg über den HSC 2000 Coburg zum 9. Mal den Spielo-Cup. Platz 3 sicherte sich GWD Minden nach einem 41:40 (33:33; 17:17) nach Siebenmeterwerfen gegen den SC DHfK Leipzig. Der TuS überzeugte in beiden Spielen am Samstag und Sonntag und sicherte sich am Ende völlig verdient den Cup.

 

Einen nahezu perfekten Start legte die Sieben von Emir Kurtagic am Sonntagnachmittag in der Kampa Halle hin. Bis zur 9. Minute führte Nettelstedt mit 7:1 – doch der Reihe nach: Gerrit Genz eröffnete wie bereits gestern das Torewerfen. Die Schiedsrichter pfiffen Siebenmeter und Coburgs Billek verwandelte sicher gegen Peter Tatai zum 1:1 (3.). Dann spielte der TuS auf, kämpfte leidenschaftlich in der Abwehr eroberte so die Bälle, die vorne im Kasten von Konstantin Poltrum ihr Ziel fanden. Gleich drei Treffer steuerte Rechtsaußen Peter Strosack bei, Moritz Schade, Roman Becvar und Patryk Walczak trafen ebenso sicher. In Unterzahl (Moritz Schade erhielt eine Zeitstrafe) traf der heute ebenfalls stark aufspielende Roman Becvar zum 9:4. Nicht vergessen wollen wir auch die Paraden von Peter Tatai, der ebenso wieder seine Klasse zeigte. Zum 10:5 (16.) traf erneut Peter Strosack in die Kurze Ecke. Eine weitere Parade von Peter Tatai und vorne netzte Marko Bagaric aus dem Lauf zum 11:5 (17.) ein. Nach einer Auszeit von Emir Kurtagic, der nun Lukasz Gierak ins Spiel brachte, ließ auch er sich nicht lange bitten und traf mit einem Doppelschlag zum 12:6 und 13:6 (20.). Patryk Walczak musste nun nach einem Foul auf der Bank platznehmen. Den fälligen Siebenmeter parierte einmal mehr Peter Tatai gegen Florian Billek (22.). Zum 14:6 traf erneut Peter Strosack ins leere HSC-Tor, der HSC 2000 spielte in Unterzahl. Zwei Tore von Valentin Spohn zum 15:7 und 16:8 (26.) hielten den Vorsprung des TuS weiterhin konstant. Zum 16:10-Halbzeitstand traf noch zwei Mal Jäger, davon einmal per Strafwurf.

In den zweiten Durchgang kam Coburg deutlich besser, verkürzte bis auf 16:12 (34.). Emir Kurtagic reagierte sogleich mit einer Auszeit (34.). Patryk Walczak setzte im Nachwurf den ersten TuS-Treffer und Peter Strosack stellte den einstigen Abstand von 6 Toren mit dem 18:12 (36.) wieder her. Zwei Treffer von dem ehemaligen Nettelstedter Pontus Zetterman brachte die Oberfranken wieder auf 4 heran (38.). Beim 19:17 war Coburg fast dran, Gerrit Genz und Marko Bagaric per Tempogegenstoß sorgten beim 21:18 (44.) wieder für eine komfortablere Führung. Coburg kämpfte ebenso gut, stecket nicht auf. Nach der 3. Zeitstrafe für Zeman spielte Coburg erneut ohne Torhüter und dieses wusste Peter Strosack auszunutzen: Zwei Treffer zum 23:19 und 24:19 (52.) setzte er in den verwaisten Kasten. Neuhold, Timm und Billek per Siebenmeter brachten die Oberfraken noch einmal bis auf 2 Treffer (24:22, 59. Minute) heran. Peter Stosack legte den 25. TuS-Treffer nach. Zwar netzten Weber und Neuhold noch einmal für Coburg ein, die Zeit lief aber für den TuS! Damit gewinnt der TuS N-Lübbecke nach zwei tollen und ansprechenden Spielen völlig verdient den Spielo-Cup 2019!

Stimme zum Spiel:

Emir Kurtagic:„Auch wenn es nur Freundschaftsspiele waren ist das hier kein bedeutungsloser Titel und den Gewinn konnte man im Vorfeld überhaupt nicht einkalkulieren. Auch wenn nicht alles perfekt war, haben wir zwei Spiele mit Leidenschaft gespielt. In der Abwehr haben wir sicher gestanden und dahinter einen sehr, sehr gut aufgelegten Peter Tatai im Tor gehabt. So war es möglich, die unnötigen Fehler, die wir im Angriff noch gemacht heben, zu kompensieren. Die ersten 20 Minuten heute waren eine super Leistung von uns. Allerdings war auch klar, das wir das Tempo nicht über 60 Minuten gehen konnten. Trotz hoher Führung wirken wir immer noch gestresst, da müssen wir lernen, damit umzugehen. Insgesamt war es ein sehr, sehr gutes Turnier von uns, wir sind gegen zwei starke Mannschaften nicht ein Mal in Rückstand geraten und haben somit auch verdient gewonnen.“
 

Statistik:

TuS N-Lübbecke: Tatai, Gerloff; Becvar (3), Genz (3), Walczak (3), Gierak (2), Bagaric (2), Strosack (8), Mundus, Lengauer, Spohn (2), Schade (1), Orlowski (1).

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