TuS N-Lübbecke erhält Jugendzertifikat 2020

Bereits zum 4. Mal in Folge und zum insgesamt 7. Mal erhält der TuS N-Lübbecke das Jugendzertifikat der Handball-Bundesliga. Damit wird dem TuS auch in 2020 eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Nachwuchsausbildung bescheinigt.

 

„Über das erneute Erlangen des Jugendzertifikats freue ich mich natürlich sehr“, zeigte sich TuS-Geschäftsführer Torsten Appel glücklich über die erneute Auszeichnung. „Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch einmal meinen Dank allen Trainerinnen und Trainern der JSG NSM-Nettelstedt, sowie den Eltern und Unterstützern aussprechen, ohne deren Einsatz die Nachwuchsförderung in dieser Form nicht möglich ist“, sagte Appel weiter.

In 2020 hat die Handball-Bundesliga 25 Vereine (und damit zwei mehr als im Vorjahr) der 1. und 2. Liga mit dem „Jugendzertifikat für ihren nachhaltigen und ressourcenintensiven Aufbau hervorragender Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung ausgezeichnet“, so die HBL in Ihrer Pressemitteilung. Sieben Vereine, darunter auch Zweitligist VfL Gummersbach, dürfen sich über die Auszeichnung mit Stern freuen.

„Die Erfolge der Jugend- und Juniorennationalmannschaften zeigen, dass sich die Nachwuchsförderung in Deutschland durch den DHB und die Klubs der Handball-Bundesligen auf internationalem Topniveau befindet. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jugendzertifikats bilden wir eine gute Grundlage für die hochwertige Ausbildung der Nachwuchstalente“, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH.

Der Expertenausschuss des Jugendzertifikates vergibt das Jugendzertifikat, teils mit besonderem Prädikat (siehe Stern bei Aufzählung), an folgende Clubs:

LIQUIMOLY HBL: MT Melsungen*, Füchse Berlin*, SC Magdeburg*, TSV Hannover-Burgdorf*, SG Flensburg-Handewitt*, SC DHfK Leipzig*, Bergischer HC, HC Erlangen, THW Kiel, FRISCH AUF! Göppingen, TBV Lemgo Lippe, Rhein-Neckar Löwen, TVB Stuttgart, TSV GWD Minden und HBW Balingen-Weilstetten.

2. Handball-Bundesliga: VfL Gummersbach*, TuS N-Lübbecke, EHV Aue, TuSEM Essen, HC Elbflorenz Dresden, TSV Bayer Dormagen, HSC 2000 Coburg, ThSV Eisenach, SG BBM Bietigheim und HSG Konstanz.

 

Zum Jugendzertifikat: 2007 wurde das Jugendzertifikat als ligaübergreifendes Gütesiegel geschaffen. Einstimmig sprachen sich die Klubs für das anspruchsvolle Vergabeverfahren aus. Seit 2008 wird es an Profiklubs vergeben, die für Nachwuchs-Handballer in ihren Leistungszentren entsprechend gute Rahmenbedingungen bieten. Das Jugendzertifikat setzt voraus, dass Nachwuchsspieler in Klub und Umfeld möglichst optimale Bedingungen vorfinden, die eine Ausbildung zum Spitzenspieler möglich machen. Im Vergabeverfahren werden Kriterien geprüft, wie z. B. ausgereifte Betreuungs- und Ausbildungskonzepte (Duale Karriere), Qualität des Trainerstabes sowie von Team und Training. Mit der Vergabe für das Jahr 2020 wurde das Zertifikat zum 13. Mal vergeben.

Vergeben wird das Jugendzertifikat jährlich von der Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga. Die Grundlage für die Entscheidungen bilden die Stellungnahmen des Zertifizierungsausschusses, der aus Professor Dr. Klaus Cachay (Universität Bielefeld), Klaus Langhoff (Olympiasieger 1980 als Trainer) und Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga GmbH) besteht.

Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung der qualitativen und kontinuierlichen Fort- und Weiterentwicklung von Talenten in den Profivereinen. So sollen für deutsche Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen geschaffen werden, um in ihren Klubs zu Spitzenspielern zu reifen.

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