TuS Samstag beim Tabellenletzten in Krefeld: „Kein Selbstläufer, aber wir sind Favorit!“

So rasch kann’s gehen: Auf das (für den TuS) sehr erfolgreiche Duell mit dem Tabellenführer (Coburg) vor acht Tagen folgt gleich an diesem Wochenende die Auseinandersetzung mit dem Tabellenletzten (Krefeld). „Egal, gegen wen es geht: Unsere Einstellung muss auch am Samstagabend wieder stimmen. Wir haben seriös aufzutreten, das ist entscheidend“, weiß der Trainer des TuS N-Lübbecke klar, worauf es einmal mehr ankommt. Emir Kurtagic: „Wir bereiten uns bestens vor und gehen als Favorit in Partie. Doch ein Selbstläufer wird das nicht!“ Um 19 Uhr, jetzt Samstag, 15. Februar, spielt der TuS, der mit zwei Siegen ins Kalenderjahr 2020 gestartet ist, bei der HSG Krefeld – in der dortigen Glockenspitzhalle.

 

Gleichwohl die HSG Krefeld erst zwei Punkte in der laufenden Saison gewonnen hat (es war am 8. Spieltag zuhause gegen Bayer Dormagen), verfüge das Team über einige leistungsstarke Spieler, denen besondere Beachtung gelte, so Emir Kurtagic weiter. Es gebe – wie erwähnt – keinen Grund, „Krefeld auf die leichte Schulter zu nehmen. Um als Favorit uns auch tatsächlich die beiden Punkte zu greifen, müssen wir 60 Minuten lang immer auf der Höhe sein“. Im Übrigen habe der TuS diesmal nicht alle Mann an Bord, so der Lübbecker Trainer, Lukasz Gierak falle sehr wahrscheinlich aus „und Marian Orlowski ist – ganz logisch – noch nicht wieder bei 100 Prozent“, auch wenn er ja gegen Coburg schon wieder zeitweise zum Einsatz gekommen sei.

Zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft ist der TuS-Coach aber auf jeden Fall. „Qualität ist da, das wussten wir von Beginn an. Mehr Konstanz in unsere Leistungen zu bekommen, darum ging und geht es. Dass es eine gewisse Zeit bräuchte, bis die Rädchen möglichst genau ineinandergreifen, war auch klar“. Über weitere Ambitionen in der Tabelle des TuS spricht der Trainer nicht. Allerdings freue er sich und die Spieler auch – „auf die 14 Spiele, die in dieser Saison noch folgen“. Es seien „noch viele Punkte zu vergeben“.

Valentin Spohn sieht inzwischen längst „eine andere, eine bessere Grundstimmung bei uns allen als teilweise noch 2019“. Da gebe es im Team „viel Leidenschaft, Freude beim Training und im Spiel“. Es gebe eine starke Bereitschaft bei allen, Erfolg zu generieren. Intensiv und mit Spaß bei der Sache, so sei daher auch die Vorbereitung auf den Gegner Krefeld. Allein schon die vielzitierte Ausgeglichenheit der Liga – egal wie Tabellenplatz und Punktestand bei Krefeld auch aussähen – „ist ein Grund, am Samstag sehr fokussiert aufzutreten“.

Keine Prognose, wer aus der 2. Liga diesmal aufsteigt, möchte Emir Kurtagic wagen. Mehrere Teams kämen infrage. Träume und Wünsche spielten keine Rolle. Mit den Worten „es ist nicht viel passiert“ möchte er die beiden Auftaktsiege des Nettelstedter Teams nicht überbewerten. Man sei weiter gut beraten, „jetzt weiterhin Woche für Woche ein gutes Spiel abzuliefern“. Allerdings werde er längst in der Lübbecker Innenstadt vermehrt anerkennend angesprochen. „Die Leute freuen sich. Sie sagen, es mache wieder richtig Spaß, den TuS spielen zu sehen!“

Werbung

ad_handmade

ad_azkoyen