Vorfreude auf das zweitletzte Heimspiel der Saison: Samstag, 19 Uhr, laufen die Rimpar Wölfe in die Merkur Arena ein

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Gewonnene Spiele im Sport, die keinen großen Anlass zum Jubel hervorrufen, kommen immer mal wieder vor. So erging es dem TuS N-Lübbecke vergangenen Freitagabend. Mit 35:29 gegen die Rhein Vikings siegreich gewesen, aber wegen nur durchwachsener Leistungen gegen ein Team, durchsetzt von jungen unerfahrenen Spielern, das zudem längst abgestiegen ist – da gab es nicht wirklichen Grund zur Freude beim TuS. Und doch stellte Coach Heidmar Felixson am Mittwochmittag mit nun zeitlichem Abstand klar: „Es waren trotzdem zwei Punkte für uns, die uns weiterhelfen.“

 

In der Trainingswoche ist besonders viel Wert auf die Abwehrarbeit gelegt worden, auch deshalb, weil es vor allem daran haperte in der Partie am vergangenen Freitag. „Die Aggressivität in der Deckung ist nun einmal immens wichtig, darüber haben wir auch intensiv gesprochen“, so Heidmar Felixson am Mittwoch bei der Pressekonferenz in der Geschäftsstelle vor der zweitletzten Heimaufgabe in dieser Saison, wenn jetzt Samstag, 11. Mai, 19 Uhr, die DJK Rimpar Wölfe zum Zweitliga-Duell in die Merkur Arena einlaufen.

„Wir wollen diesmal von Beginn an sehr präsent sein“, so der TuS-Trainer weiter. Der Gegner werde bestimmt sehr motiviert in die Auseinandersetzung gehen. „Aber wir freuen uns auf Rimpar. Ich erwarte ein interessantes Spiel.“ Schnell und beweglich agierten die Rimpar Wölfe, das sei den Videos deutlich zu entnehmen. Es werde „eine große Herausforderung“ für sein Team, so Heidmar Felixson. Der TuS habe zuletzt meist gezeigt, dass er gut dagegenhalten könne und die Vorfreude auf die Partie speise sich zudem auch dadurch, „dass es für uns ein Spiel vor eigenem Publikum“ sein werde.

Lukasz Gierak erwartet am Samstag „eine umkämpfte, schwierige Partie für uns“. Was aber auch irgendwie ganz normal sei in dieser Liga. Mehr Aggressivität müsse der TuS zeigen – als zuletzt bei den Rhein Vikings in Düsseldorf. Weniger Eigensinn, noch mehr Zusammenspiel: Das mache Erfolg aus. „Und so wollen wir beide Punkte hierbehalten.“

Es wäre schon klasse, gerade die zwei letzten Heimspiele der Saison, jetzt gegen Rimpar und drei Wochen später gegen Coburg, nach Hause zu bringen, wünscht sich Heidmar Felixson. Aber die TuS-Jungs müssten dafür wohl einiges investieren. „Rimpar ist auch technisch äußerst versiert und zudem individuell ziemlich stark“.

Was die personelle Situation beim TuS betrifft, so ist Valentin Spohn zurück im Training, demgegenüber fällt aber diesmal Joel Birlehm verletzungsbedingt aus. In den Kader rückt dafür Mats Grzesinski, was ja schon vergangenen Oktober gut funktioniert hat.

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