Wieder auswärts, wieder Freitag: TuS in Wetzlar gegen Hüttenberg

„Ja schon,“ sagt TuS-Trainer Emir Kurtagic und nickt. Die Favoritenrolle wolle man gewiss annehmen, so wie vor einer Woche vor der Partie in Konstanz. Nachdem der TuS N-Lübbecke auf die angedachte Partie jetzt am Mittwoch zu Hause gegen Aue aufgrund von Corona beim Gegner kurzfristig verzichten musste, wartet nun bei der fünften Saisonaufgabe bereits das vierte Auswärtsspiel auf Lübbecke, das an diesem Freitag, 20. November, 19.30 Uhr, in der Rittal Arena Wetzlar gegen den TV Hüttenberg angepfiffen wird.

 

Die Nettelstedter nehmen es, wie’s kommt. Und auswärts, das können sie wirklich gut. In den drei Partien dieser Saison in fremden Hallen hab es bisher 5:1 Zähler für die Kurtagic-Schützlinge. Gewonnen in Eisenach und Konstanz, Unentschieden in Dormagen: „Wir spielen in der Fremde ganz gern“, resümierten am Donnerstagmittag Trainer Emir Kurtagic und Rückraum-Ass Valentin Spohn unisono. Nicht selten wollten Handball-Teams „gerade zuhause etwas mehr glänzen als auswärts und schon ist da ein gewisser Druck, der durchaus auch lähmen kann“, so „Valle“ Spohn.

Emir Kurtagic lobt Valentin Spohn und dessen Teamkameraden: „Wie die Mannschaft mit der Situation umgeht, dass immer mal wieder Spiele verlegt werden müssen, ist bemerkenswert!“ Und so hätten alle Spieler wie das Trainer- und Betreuerteam nach der Spielabsage am frühen Dienstagnachmittag „ganz einfach und rasch den Schalter umgelegt“. Es gab daher mal eben zwei Trainingseinheiten zusätzlich, was die Jungs gern und fleißig umgesetzt hätten, „auch wenn wir alle natürlich lieber am Mittwochabend gespielt hätten“, so der TuS-Trainer.

„Nun haben wir ganz einfach Vorfreude auf die Partie gegen Hüttenberg“, führte der Coach beim Pressegespräch in der „Wiehen-Therme“ in Hüllhorst am Donnerstagvormittag weiter aus. Der TV Hüttenberg dürfe keinesfalls an seinem derzeitigen Tabellenstand (Rang 15, 3:11 Punkte) gemessen werden. Auch dass es im Sommer personell einen größeren Umbruch dort gegeben habe, falle nicht ins Gewicht. „Sie haben junge und hungrige Spieler, deren Einstellung und die Leidenschaft sind ungebrochen“. Zudem seien bis auf die Niederlage in Rimpar alle bisherigen Partien für die Hüttenberger recht knapp ausgegangen.

„Sehr konzentriert“ müssten seine Jungs am Freitagabend agieren. Bei offensiver Abwehr des Gegners „dürfen wir nicht in Hektik geraten und müssen Lösungen finden“. Aber: „Das können wir“, so Emir Kurtagic selbstbewusst. „Valle“ Spohn abschließend: „Dass Spielausfälle nun vermehrt passieren, ist nicht nervig, aber schon etwas anstrengend“. Umso mehr freue er sich auf den Wettkampfcharakter am Freitagabend.

Am Freitagmittag wird der TuS-Mannschaftsbus dann die Dienstreise nach Mittelhessen antreten.

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