23:18 gegen GWD Minden – Der TuS holt sich den Derby-Sieg

„Der Derby-Sieg vor so einer Kulisse ist einfach der Wahnsinn“, sagte ein überglücklicher Lutz Heiny nach dem 23:18-Sieg seines TuS N-Lübbecke gegen GWD Minden am Samstagabend. Der TuS begann außerordentlich gut, agierte mit viel Leidenschaft, stand in der Abwehr bombenfest und spielte die Angriffe auf den Punkt heraus – vor allem in der ersten Halbzeit. „Die mega erste Halbzeit trägt uns durch das Spiel“, kommentierte Heiny. Die beiden weiteren Pluspunkte (jetzt 4:8) bedeuten für den TuS N-Lübbecke in der Tabelle – Stand Samstagabend – Rang 13. Um die nächsten Bundesligapunkte geht es bereits am kommenden Donnerstag, wenn der TuS um 19.05 Uhr den HC Erlangen in der MERKUR Arena empfängt. Tickets gibt es im Ticket-Shop des TuS N-Lübbecke.

 

Das Spiel begann mit einem großen Schreck für den TuS: Im ersten Angriff wurde Dominik Ebner gefoult und musste anschließend ins Krankenhaus – eine genaue Diagnose steht noch aus. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte Tom Skroblien zum 1:0 (1.). Den einzigen Ausgleich an diesem Abend erzielte Meister für GWD zum 1:1 (3.). Der TuS führte zunächst nun mit 2, als nach einer Lichtlein-Parade Jukic den 4:3-Anschluss erzielte, war GWD wieder dran, doch die Nettelstedter hatten mit dem 5:3 durch Leos Petrovsky die richte Antwort. Staar traf noch einmal für Grün-Weiß bevor der TuS mit 7:4 (19.) wieder vorlegte. Nach der Auszeit von Emir Kurtagic (22.) legte der TuS einen 5:0-Zwischenspurt ein und zog auf 12:5 (28.) davon. Dies gelang, weil die Abwehr zupackte, zusammenarbeitete und vorne geduldig und auf den Punkt die Angriffe herausgespielt wurden. In die Halbzeitpause gingen beide Teams mit 7:13.

Die zweite Halbzeit startete zunächst ausgeglichen – beide Teams trafen je drei Mal zum 16:10-Zwischenstand (37.). Anschließend schlug die Stunde von Malte Semisch, der mit insgesamt 8 Paraden in der zweiten Halbzeit glänzen konnte. Dank einer sehr guten Abwehr und einem ebenso guten Aljosa Rezar büßte der TuS „nur“ bis zum 17:14 (50.) den Vorsprung ein. In dieser Phase sicherte Tom Skroblien, der mit 14/4 bester Werfer war, den Nettelstedtern die Tore. In den letzten sechs Minuten – der TuS führte inzwischen mit 19:15 – zog der TuS-Express noch einmal an und sicherte sich mit 23:18 den Derby-Sieg!

Matchwinner Tom Skroblien lobte vor allem die „geile Abwehr“ seines Teams. Denn auch in der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft die „kritische Phase dank einer guten Abwehr gut über die Bühne gebracht“.

 

Stimme zum Spiel:

Emir Kurtagic: „Die Jungs waren heute auf den Punkt höchstmotiviert. Ich bin stolz, dass wir auswärts als Neuling diese Disziplin und Leidenschaft – trotz vieler Gefälle im Spiel – auf die Platte bringen konnten. Dass nach so einer ersten Halbzeit ein Bruch ins Spielkommt, war zu erwarten. Semisch hat gut ins Spiel gefunden und wir haben 10 Minuten kein Tor mehr herausgespielt. Gut war, dass Joshi in dieser Phase auch drei, vier Bälle weggenommen hat und Minden dann nicht wieder komplett ins Spiel kommt.“

Statistik:

GWD Minden: Lichtlein (5 P.), Semisch (8 P.); Meister (1), Jahnke, Kranzmann, Richtzenhain, Zeitz, Korte (3), Thiele, Pieczkowski (5), Schluroff, Jukic (2), Staar (2), Urban (4/4), Grebenc (1).

TuS N-Lübbecke: Asheim, Rezar (10); Heiny (2), Baumgärtner, Ebner, Petreikis, Strosack (1), Mundus (1), Dräger, Kontrec (3), Mrakovcic (1), Spohn, Nissen, Speckmann, Petrovsky (1), Skroblien (14/4).

Siebenmeter: 4/6 – 6/6 Urban an den Pfosten (35.), Urban an Rezar (58.)

Zeitstrafen: Staar (18.), Pieczkowski (19.), Meister (24. + 54.), Jukic (31.), – Spohn (7.), Kontrec (13. + 58.), Dräger (47.)

Schiedsrichter: Christian vom Dorff und Fabian vom Dorff

Zuschauer: 2.481 in der KAMPA Halle

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