Am 5. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga wartet auf den TuS N-Lübbecke die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Am Sonntag, 27. September, ist die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic bei TuSEM Essen zu Gast. Anwurf in der Sporthalle „Am Hallo“ ist um 17 Uhr.
Die Niederlage im Mühlenkreisderby gegen GWD Minden hat der TuS in dieser Woche aufgearbeitet. Für Trainer Davor Dominikovic lag ein entscheidender Faktor in der Anfangsphase. „Wir waren in der ersten Phase einfach nicht im Spiel. Wir haben drei, vier schnelle Tore über die zweite Welle erlaubt und konnten bis ungefähr zur 12. Minute keinen richtigen Griff in der Abwehr bekommen“, blickt der TuS-Coach zurück.
Gleichzeitig zeigte die Mannschaft in der zweiten Halbzeit, dass sie es besser kann. „Wir haben in der zweiten Halbzeit in der Abwehr und im Angriff teilweise wirklich gut gespielt. Wir hatten ein gutes Stellungsspiel und konnten GWD oft ins Zeitspiel bringen“, erklärt Dominikovic.
An diese positiven Phasen gilt es nun anzuknüpfen. Vor allem die eigenen Starts sollen besser werden. „Wir müssen einfach in der Lage sein, uns aus so einer Situation heraus zu verbessern. Dafür brauchen wir die richtige Einstellung von der ersten Sekunde“, betont Dominikovic.
TuSEM Essen mit viel Energie und individueller Qualität
Mit TuSEM Essen wartet nun eine Mannschaft, die Dominikovic trotz der aktuellen Tabellensituation ausdrücklich nicht unterschätzt. Die Essener verfügen über viele junge und talentierte Spieler, die mit viel Energie auftreten und gleichzeitig individuelle Qualität mitbringen. „Essen ist eine sehr, sehr talentierte Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die mit so viel Energie spielen und individuelle Qualität haben“, erklärt Dominikovic.
Im Rückraum sieht der TuS-Trainer dabei unter anderem mit Göttler, Neuhaus, Mart und Schoss mehrere Akteure, die für Gefahr sorgen können. Auch körperlich erwartet den TuS eine anspruchsvolle Mannschaft. Besonders am Kreis verfügt Essen mit Willner über einen robusten und starken Spieler.
Darüber hinaus hat sich TuSEM personell noch einmal verstärkt. Mit Faljic kam ein Spieler mit Champions-League-Erfahrung aus Zagreb hinzu. Außerdem kehrte Diedrich vom Bergischen HC zurück und bringt ebenfalls Erfahrung aus der 1. Liga mit.
Für Dominikovic sind diese Verstärkungen ein weiterer Beleg für die Qualität des kommenden Gegners. „Eine Mannschaft, die in der Lage ist, Leipzig aus dem Pokal zu schmeißen oder in Minden einen Punkt mitzunehmen, ist definitiv eine sehr gute Mannschaft“, so der TuS-Trainer.
Nicht auf die Tabelle schauen
Entsprechend beschäftigt sich Dominikovic nicht mit dem aktuellen Tabellenplatz des Gegners. Für ihn steht die eigene Leistung im Mittelpunkt. Der TuS soll von Beginn an hellwach sein und die Phasen vermeiden, in denen Konzentration und Einstellung fehlen.
„Wir müssen versuchen, diesen negativen Start zu verhindern. Das ist jetzt nicht nur gegen GWD, sondern auch in anderen Spielen passiert. Wenn du die ersten zwei, vier oder sechs Minuten verschläfst, dann läufst du das ganze Spiel hinterher“, erklärt Dominikovic.
Genau daran arbeitet die Mannschaft in dieser Trainingswoche. Die eigenen Schwankungen sollen reduziert und über die gesamte Spielzeit Konzentration und Fokus hochgehalten werden.
60 Minuten Fokus und Konzentration
In Essen wird es deshalb darauf ankommen, von der ersten Sekunde an präsent zu sein. Abwehrarbeit, schnelles Umschaltspiel, Zusammenhalt und Leidenschaft sollen dabei die Grundlage bilden. „Richtige Einstellung, Konzentration, 60 Minuten Fokus und Konzentration – das kannst du erarbeiten“, sagt Dominikovic.
Am Sonntag wartet damit die nächste Gelegenheit, die eigenen Lehren aus den vergangenen Spielen umzusetzen und über 60 Minuten die geforderte Einstellung zu zeigen.
Sporthalle „Am Hallo“. Essen. Sonntag, 27. September, 17 Uhr.
Der TuS ist bereit für die nächste Herausforderung.
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