Der TuS N-Lübbecke musste sich am siebten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga beim SC DHfK Leipzig mit 33:26 (16:10) geschlagen geben. Vor 3.114 Zuschauern in der QUARTERBACK Immobilien ARENA erwischte der TuS zwar einen ordentlichen Start und blieb zunächst auf Augenhöhe, musste die Gastgeber im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit jedoch davonziehen lassen. Leipzig spielte vor allem aus dem Rückraum konsequent und nutzte die technischen Fehler der Lübbecker konsequent aus.
In der Anfangsformation standen Fredrik Genz im Tor sowie Alexander Schulze, Niklas Gautzsch, Niko Blaauw, Henri Pabst, Felix Eisele und Yannick Dräger. In den ersten beiden Angriffen fand der TuS zunächst nicht zum Torabschluss. Im dritten Angriff war es dann Niklas Gautzsch, der Yannick Dräger am Kreis bediente. Dräger nahm den Ball im Fallen an und traf sehenswert über die Schulter zum 1:1.
Beide Mannschaften ließen in der Anfangsphase einige Chancen liegen. Fredrik Genz hielt jedoch immer Bälle und hielt den TuS vorerst im Spiel. Nach dem 3:3 durch Niko Blaauw ging Lübbecke sogar mit 4:3 in Führung, als Alexander Schulze einen Siebenmeter sicher verwandelte. Leipzig antwortete allerdings schnell und stellte beim 6:4 erstmals auf zwei Tore Vorsprung.
Der TuS blieb zunächst dran. Felix Eisele und Max Santos verkürzten auf 6:5 beziehungsweise 7:6, ehe Malte Dederding den Anschluss zum 8:7 herstellte. Besonders die offensive Deckung mit Niklas Gautzsch, der Dean Bombač früh unter Druck setzte, funktionierte gut und nahm dem Leipziger Spielmacher wichtige Räume.
Doch in der Folge bekam der SC DHfK die Partie zunehmend besser in den Griff. Mehrere Fehlwürfe und technische Fehler des TuS ermöglichten den Gastgebern einfache Tore. Nach dem 10:7 nahm Davor Dominikovic in der 20. Minute seine erste Auszeit. Anschließend kämpfte sich Lübbecke noch einmal heran: Alexander Schulze verwandelte zwei Siebenmeter sicher und verkürzte auf 10:9. Leipzig ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und zog bis zur Pause wieder davon. Felix Eisele sorgte kurz vor dem Seitenwechsel noch für das 15:10, ehe Leipzig mit einer 16:10-Führung in die Halbzeit ging.
Nach der Pause erwischte der TuS keinen guten Start. Henri Pabst verkürzte zwar auf 16:11, doch Leipzig fand immer wieder einfache Lösungen aus dem Rückraum und stellte den alten Abstand schnell wieder her. Niklas Gautzsch traf zweimal, doch die Gastgeber antworteten postwendend. Beim 21:14 durch Franz Semper war der Rückstand bereits auf sieben Tore angewachsen.
Lübbecke versuchte weiter, dagegenzuhalten. Tjorven Sturhahn erzielte zwei Treffer, Alexander Schulze zeigte sich weiterhin souverän und verwandelte seine Chancen. Dennoch spielte Leipzig die Partie zunehmend kontrolliert herunter. Nach dem 25:17 nahm Dominikovic in der 43. Minute seine zweite Auszeit. Kurz darauf erhöhte der SC DHfK erneut und setzte sich beim 30:20 erstmals mit zehn Toren ab.
Auch in der Schlussphase gab sich der TuS nicht auf. Nach dem 31:20 durch Moritz Preuss begann Lübbecke noch einmal, das Ergebnis zu korrigieren. Manuel Hörr und Henri Pabst verkürzten auf 31:22, anschließend traf Malte Dederding zum 31:23. In einer Phase, in der der TuS sogar in doppelter Unterzahl agieren musste, gelang es der Mannschaft, den Abstand nicht weiter anwachsen zu lassen.
Henri Pabst verwandelte einen Siebenmeter zum 31:24, ehe Malte Dederding mit seinem zweiten Treffer der Schlussphase auf 31:25 verkürzte. Leipzig blieb jedoch konzentriert und brachte den Vorsprung über die Zeit. Nach dem 32:25 erzielte Max Santos 19 Sekunden vor dem Ende noch das 32:26. Den Schlusspunkt setzte Finn Schroven mit dem Treffer zum 33:26.
Damit musste der TuS N-Lübbecke die Heimreise aus Leipzig ohne Punkte antreten. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase sorgten vor allem die technischen Fehler und Fehlpässe des TuS dafür, dass Leipzig sich immer weiter absetzen konnte. Trotz einzelner guter Phasen und einer kämpferischen Schlussphase war der Rückstand am Ende zu groß.
Torschützen: Schulze 5, Pabst 4, Santos 3, Gautzsch 3, Dederding 3, Sturhahn 2, Eisele 2, Blaauw 2, Dräger 1, Hörr 1.





