TuS vergibt bei 23:29-Niederlage ersten Matchball zum Aufstieg

Der TuS N-Lübbecke verliert am Samstagabend auswärts bei den DJK Rimpar Wölfen mit 23:29 (13:15) und kann somit den ersten Matchball zum Aufstieg in die LIQUI MOLY HBL nicht verwandeln. Damit bleibt es weiterhin spannend im Rennen um den Zutritt zum Handball-Oberhaus, da der VfL Gummersbach sein Heimspiel am frühen Samstagabend gegen die HSG Konstanz mit 28:21 gewann. In der Tabelle hat der TuS damit die Führung auch wieder an den Handball Sport Verein Hamburg (54:14 Punkte) abgegeben. Mit 54:16 Zählern rangieren die Nettelstedter nun auf Platz zwei, gefolgt vom VfL Gummersbach (53:17 Punkte). Damit ist klar, dass der TuS N-Lübbecke, um aus eigener Kraft aufzusteigen, am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den TuS Ferndorf (18 Uhr) in der Merkur Arena mindestens einen Punkt holen muss, so Gummersbach zeitgleich bei Großwallstadt gewinnt. Tickets für das letzte Saisonspiel des TuS N-Lübbecke werden frühestens ab Dienstag, 22. Juni, im Ticket-Online-Shop erhältlich sein.

 

Der TuS hatte Anwurf und Tom Skroblien markierte das 1:0 für Lübbecke und auch das 2. Tor gehörte dem Linksaußen. Per Strafwurf erzielte Tom die 2:1-Führung – so weit so gut. Der TuS tat sich allerdings gegen die offensive Rimparer Abwehr und Andreas Wiesner im DJK-Tor sehr schwer. Mit 2:4 (aus TuS-Sicht) drehte Rimpar das Match und Lübbecke geriet zunächst häufiger in einen Drei-Tore-Rückstand (so beim 6:3, 11. Minute). Viele Fouls und Siebenmeter charakterisierten das Spiel auch in den folgenden Minuten. Den Strafwurf in der 18. Minute entschärfte Aljosa Rezar gegen Tommy Wirtz. Emir Kurtagic brachte jetzt auch neues Personal für den Rückraum und erhoffte sich mit Valle Spohn, Florian Baumgärtner und Roman Becvar mehr Durchschlagskraft. Und nach einem Ballgewinn von Leos Petrovsky in der Abwehr besorgte Peter Strosack den ersehnten 10:11-Anschlusstreffer (21.). Beim 12:12 (27.) hämmerte „Valle“ Spohn den Ball mit Anlauf in die Maschen und sorgte erstmals nach der Anfangsphase wieder für den Ausgleich. Leider konnte Lübbecke das Unentschieden nicht bis zur Pause halten, vielmehr mussten die Kurtagic-Schützlinge mit einem 13:15-Rückstand in die Kabine gehen.

Auch in der zweiten Halbzeit war es kein Spiel für Handball-Ästheten, zumindest für jene nicht, die den Jungs vom Wiehen die Daumen hielten. Kampf, Fouls, Zeitstrafen und Strafwürfe bestimmten das Geschehen auf der Platte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte Dominik Ebner für den TuS noch einmal auf 15:17 (34.), anschließend übernahm Rimpar das Heft des Handelns und ließ den TuS in einen 16:21-Rückstand (41.) geraten. Als dann auch noch der sonst so sichere Tom Skroblien vom Siebenmeterpunkt vergab (42. Min, 21:17), kam das Gefühl auf, dass es heute nicht der Abend des TuS N-Lübbecke sein sollte. Peter Strosack und Valentin Spohn sorgten mit ihren Treffern zum 18:22 und 19:23 (46.) zumindest dafür, dass der Rückstand nicht noch weiter anwuchs. Auch dem inzwischen eingetauschten Personal (Gercar für Rezar, Speckmann für Skroblien) gelang es heute nicht, eine Wende herbeizuführen. Beim 20:28 (56.) war die Messe schon längst für den TuS gelesen und Nettelstedt musste mit 23:29 die dritte und höchste Auswärtsniederlage dieser Saison hinnehmen.

Stimme zum Spiel:

Emir Kurtagic (TuS N-Lübbecke): „Wir sind gut vorbereitet und mit dem maximalen Wunsch und Willen ins Spiel gegangen. Ich muss heute auch die Einstellung, den Wunsch und die Leidenschaft unseres Gegners loben, die es geschafft haben, uns unter Druck zu setzen. Und als fairer Verlierer muss ich anerkennen, dass Rimpar heute besser war.“

Statistik:

DJK Rimpar Wölfe: Mallwitz (10/3 P.), Wiesner (7 P.); Schöming (2), Böhm, Karle, Neagu, Schmidt (7/3), Kaufmann, Siegler (1), Wirtz (3/2), Schulz (2), Dayan (6), Kovacic (1), Brielmeier (3), Sauer (4).

TuS N-Lübbecke: Rezar (12/1 P.), Gercar; Becvar, Heiny (2), Baumgärtner (2), Ebner (2), Petreikis, Bagaric, Strosack (5/1), Mundus, Dräger (1), Spohn (2), Nissen, Speckmann (2/1), Petrovsky, Skroblien (7/5).

Siebenmeter: 5/6 – 7/9 Wirtz an Rezar (18.) – Skroblien am Mallwitz (39. + 42.), Speckmann an mallwitz (60.)

Zeitstrafen: Wirtz (4.), Schulz (4. + 44.), Kovacic (9.), Dayan (25.), Neagu (42.) – Petrovsky (10.), Strosack (29. + 33.), Heiny (45.)

Disqualifikation: Wirtz (60.) nach grobem Foul an Strosack

Schiedsrichter:Markus Kauth und Andre Kolb

Zuschauer: 305 in der s.Oliver Arena Würzburg

  • Peter Strosack
  • Jan-Eric Speckmann
  • Valentin Spohn
  • Die Mannschaft
  • Yannick Dräger
  • Dominik Ebner
  • Florian Baumgärtner
  • Aljosa Rezar beim Siebenmeter
  • Benas Petreikis und Tom Skroblien
  • Einlaufen
 

Werbung

ad_handmade

ad_azkoyen