
Der „neue“ TuS N-Lübbecke trägt das Sieger-Gen in sich – 10:0 Punkte aus den jüngsten 5 Partien – Umkämpfter 28:26-Erfolg über Coburg
2. April 202650 Jahre Bundesliga – Der TuS ist fester Bestandteil

Der heutige Tag ist seit 50 Jahren ein besonderer für uns. Am 03. April 1976 gelang der erste Bundesliga-Aufstieg der Geschichte des Vereins. Das Besondere, seitdem sind wir ein fester Bestandteil der Bundesliga-Geschichte und haben immer in der 1. oder 2. Bundesliga gespielt. Eine Tradition auf die wir sehr stolz sind!
Schon in den späten 1940er Jahren sorgte die Handballabteilung für Aufsehen. Mit Unterstützung durch Erwin Hucke gelang sogar der Aufstieg in die Oberliga – damals die höchste deutsche Spielklasse. Doch der Erfolg war nicht von Dauer. Anfang der 1950er Jahre folgte der sportliche Rückschlag bis in die Kreisklasse. Gleichzeitig kämpfte der Verein mit finanziellen Herausforderungen, meisterte diese jedoch mit großem Engagement – etwa durch Veranstaltungen und Eigenleistungen beim Bau der Turnhalle (1955) und später des neuen Sportplatzes mit Vereinsheim (1964). Diese Jahre formten den Verein: geprägt von Einsatz, Gemeinschaft und dem Willen, immer wieder aufzustehen.
1967 begann schließlich eine neue Phase. Hans Hucke trat als Förderer auf und leitete eine Entwicklung ein, die den Verein nachhaltig verändern sollte. Spieler wurden gezielt nach Nettelstedt geholt, Strukturen verbessert und der sportliche Anspruch deutlich erhöht. Bereits 1969 spiegelte sich dieser Aufschwung im gesamten Verein wider: Mehrere Mannschaften feierten Aufstiege, die Mitgliederzahlen stiegen deutlich.
Mit dem Jahr 1970 begann die wohl spektakulärste Phase der Vereinsgeschichte. Hochkarätige Spieler wie Herbert Lübking, Erwin Heuer und Jürgen Glombeck verstärkten das Team.
Sechs Jahre in Folge wurde der TuS Nettelstedt Meister – und stieg Jahr für Jahr auf. Ein Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die Bundesliga, wie ihn der deutsche Handball nie zuvor gesehen hatte. Lübking entwickelte sich dabei zur zentralen Figur der Mannschaft und prägte eine Ära.
Der Höhepunkt folgte am 03. April 1976 – ein Datum, das für immer in der Vereinsgeschichte verankert ist. In den entscheidenden Aufstiegsspielen gegen Bayer Leverkusen setzte der TuS ein deutliches Zeichen. Mit einem 25:14-Auswärtssieg legte Nettelstedt den Grundstein, und spätestens nach dem Rückspiel am 03. April 1976 war klar: Der TuS Nettelstedt ist Bundesligist. Der 03. April 1976 markiert damit den ersten Aufstieg in die Handball-Bundesliga – und zugleich einen historischen Rekord: den ersten ununterbrochenen Durchmarsch durch alle Ligen bis in die höchste Spielklasse. Dieser Aufstieg war kein Zufall. Er war das Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklung: von den Anfängen als Turnverein über schwierige Nachkriegsjahre bis hin zu mutigen Entscheidungen und gezielter Förderung. Der TuS Nettelstedt wurde zum Symbol dafür, was mit Zusammenhalt, Leidenschaft und klarer Vision möglich ist.
50 Jahre später ist dieser Erfolg mehr als nur eine Erinnerung. Er ist Teil der Identität des Vereins – und ein Beweis dafür, dass auch aus kleinen Anfängen Großes entstehen kann. Das „Wunder von Nettelstedt“ bleibt unvergessen.















































