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22. Dezember 2025
Versöhnlicher Jahresabschluss nach Steigerung in der 2. Halbzeit: TuS gewinnt 39:32 bei Schlusslicht Oppenweiler/Backnang
26. Dezember 2025TuS N-Lübbecke vor letztem Spiel des Jahres beim HC Oppenweiler/Backnang

Mit dem Hinrundenfinale in Baden-Württemberg endet für den TuS N-Lübbecke das Handballjahr 2025. Am 2. Weihnachtsfeiertag (16:00 Uhr) ist die besinnliche Stimmung allerdings schnell vergessen, denn beim HC Oppenweiler/Backnang geht es um zwei wichtige Punkte in der 2. Handball-Bundesliga. Die Partie wird live und on demand bei Dyn übertragen.
„Wir haben eine Aufgabe: unseren Job zu machen“, stellt TuS-Trainer Davor Dominiković klar. „Wir haben uns auf Oppenweiler/Backnang vorbereitet und wollen die bestmögliche Version unserer Leistung auf die Platte bringen, um den Sieg zu holen.“ Die Anreise erfolgt erst am Spieltag, was für den Kroaten kein Thema ist: „Das ist kein Alibi – andere Teams machen das genauso.“
Obwohl der TuS in der Tabelle vier Plätze vor dem HCOB steht, will Dominiković nichts von einer Favoritenrolle wissen. „In dieser Liga gibt es keine Favoriten. In unserer Situation darüber zu sprechen, wäre arrogant“, betont der Coach. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir gegen jeden gewinnen. Wenn nicht, können wir auch gegen jedes Team verlieren.“
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Konstanz über 60 Minuten. Die schwache Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit aus dem letzten Spiel gegen die HSG Krefeld Niederrhein soll sich nicht wiederholen. „Wenn wir in 16 Minuten nur ein Tor werfen, wird es schwer, Punkte mitzunehmen. Dass wir dort noch einen Punkt geholt haben, lag daran, dass wir cool geblieben sind“, so Dominiković.
Der HC Oppenweiler/Backnang habe zuletzt mehrere Spiele nur knapp verloren. „Gegen die Eulen Ludwigshafen hat das Team in der ersten Halbzeit durchgehend geführt, auch gegen Tabellenführer Bietigheim wäre ein Punkt möglich gewesen“, analysiert der TuS-Coach. Insgesamt verfüge der HCOB über eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und Jugend: Routiniers wie Dominik Weiß (ehemals TVB Stuttgart) oder Jan Forstbauer (früher HSV Hamburg) treffen auf junge Leistungsträger wie Timm Buck (Rückraum Mitte), Nick Fröhlich (Rückraum Links) sowie den portugiesischen Kreisläufer Rúben Carlos Mota de Sousa, der zuletzt mehrfach überzeugen konnte.
Personell kann der TuS aus dem Vollen schöpfen. Stand Dienstagvormittag sind alle Spieler einsatzbereit.














































