
Nächste Personalentscheidung beim TuS N-Lübbecke: Felix Eisele folgt auf Bence Hornyak
11. März 2026Auswärtsaufgabe in Lübeck – TuS will Auswärtsserie ausbauen

Noch einmal auf die Zähne beißen – das ist die Devise für die angeschlagenen Spieler des TuS N-Lübbecke, wenn sie am Samstagabend um 18 Uhr beim VfL Lübeck-Schwartau antreten. In der 2. Handball-Bundesliga wartet auf die Ostwestfalen damit die nächste schwere Auswärtsaufgabe. Und die Serie von bis jetzt 5 ungeschlagenen Auswärtsspielen in Folge soll, wenn möglich ausgebaut werden. Unterstützung ist dafür garantiert: Der „achte Mann“ wird auch in Lübeck auf den Rängen stehen. Wer nicht vor Ort ist, kann die Partie wie gewohnt live und on demand bei Dyn verfolgen.
Der letzte Spieltag brachte für den TuS endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd setzte sich das Team gegen den HC Elbflorenz Dresden durch und feierte einen lange ersehnten Heimsieg – Balsam für die Seele des in dieser Saison in eigener Halle bislang leidgeprüften Publikums.
Trainer Davor Dominikovic blickte nach der Partie noch einmal auf die schwierige personelle Lage zurück. Kasper Haugen Furu konnte vor dem Spiel lediglich eine Trainingseinheit absolvieren, Gerrit Genz fehlte weiterhin mit seiner Sprunggelenksverletzung. Lutz Heiny hatte ebenfalls nicht trainiert, zeigte in seinen rund 15 Einsatzminuten jedoch eine starke Leistung in Abwehr und Angriff. Auch Niko Blaauw plagt weiterhin sein Sprunggelenk, während Bence Hornyák mit Knieproblemen kämpft.
Als dann auch noch Tim Wieling nach einem Ellenbogenschlag vom Feld musste – seine Lippe musste genäht werden – wurde die Situation noch komplizierter. „Tim und Bence angeschlagen, Gerrit ohnehin nicht dabei – plötzlich stehen wir ohne drei Linkshänder da“, schilderte Dominikovic die Lage. Auch Alexander Schulze hatte früh zwei Zeitstrafen gesehen.
Nach der Roten Karte gegen Sven Weßeling musste improvisiert werden. Yannick Dräger erklärte sich bereit, vorgezogen in der Abwehr zu spielen – eine Variante, die zuvor noch nie im Training geprobt worden war. „Aber es hat funktioniert“, so Dominikovic. Auch Tjorven Sturhahn (7 Assists), Max Santos (6 Tore bei 100 Prozent Wurfquote vom Kreis) sowie Jacob Lundahl in der Defensive trugen zu einer starken Teamleistung bei, mit der die Ausfälle kompensiert werden konnten. Doch Dominikovic weiß: „Ein neues Spiel schreibt immer eine neue Geschichte.“
Am Samstag wartet mit dem VfL Lübeck-Schwartau erneut ein unangenehmer Gegner. Die Norddeutschen gewannen am vergangenen Spieltag mit 34:32 beim TV Hüttenberg, mussten dabei allerdings auf ihren wichtigen Rückraumspieler Jannick Schrader verzichten. Dominikovic bescheinigt seinem Trainerkollegen David Röhrig ohnehin gute Arbeit: „Sie spielen viel Eins-gegen-eins, bringen schnelle Bälle und sind sehr unangenehm zu decken.“
Von seiner Mannschaft fordert der TuS-Coach vor allem Konstanz. Große Schwankungen im Spielverlauf gelte es zu vermeiden. „Von der ersten bis zur 60. Minute – vielleicht mal plus oder minus zwei oder drei Tore, aber nicht minus sieben oder acht“, so Dominikovic. Gelingt es, die Partie bis in die Crunchtime offen zu halten, sieht der Trainer durchaus die Chance, die beiden Punkte aus Lübeck zu entführen.















































