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20. Mai 2026TuS N-Lübbecke empfängt den TuSEM Essen zum Saisonendspurt

Noch drei Spiele sind in der Saison 2025/26 der 2. Handball-Bundesliga zu absolvieren – und für den TuS N-Lübbecke beginnt der Endspurt mit einem Heimspiel. Am Samstagabend um 18 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Davor Dominikovic den TuSEM Essen in der MERKUR Arena. Nach rund zwei Wochen Pflichtspielpause hofft der TuS dabei auf einen erfolgreichen Wiedereinstieg in die entscheidende Phase der Saison. Tickets gibt es im Ticketshop. Darüber hinaus wird das Spiel live und on demand auf Dyn übertragen.
Die spielfreie Zeit nutzte die Mannschaft zunächst zur Regeneration. Die drei freien Tage sollten helfen, die Akkus noch einmal aufzuladen, ehe anschließend wieder intensiv gearbeitet wurde. „Wir haben die ersten vier Tage letzter Woche noch mal intensiver trainiert“, berichtet Dominikovic. Trotz der Pause sei die Mannschaft mit bemerkenswerter Energie zurückgekehrt. „Man erwartet nach vier Tagen Pause, dass die Mannschaft etwas langsamer startet, aber das war gar nicht so. Es ging direkt von 0 auf 100. Die Jungs waren heiß und ehrgeizig, sodass ich sie ein paar Mal bremsen musste.“
Für den Trainer ist diese Einstellung ein wichtiger Faktor im Saisonendspurt. „Wir spielen, wie wir trainieren. Diese Mentalität möchte ich bis zum Saisonende behalten“, betont Dominikovic. Die hohe Trainingsintensität spreche für den Charakter seiner Mannschaft.
Seit Beginn der Woche richtet sich der Fokus nun vollständig auf den kommenden Gegner aus Essen. Nach der längeren Pause sieht Dominikovic die Partie als echten Härtetest. „Es ist immer ein Fragezeichen, wie man nach einer Pause reagiert. Aber die Jungs arbeiten gut, trainieren fleißig und geben alles“, sagt der Coach. Positiv bewertet er zudem die personelle Entwicklung im Kader. Spieler, die zuletzt länger verletzt fehlten, konnten sich weiter kurieren. Bei Lutz Heiny und Kasper Haugen Furu wolle man jedoch vorsichtig agieren: „Wir werden nichts forcieren, sondern pragmatisch sein.“
Im Mittelpunkt der Analyse stand zuletzt die 27:32-Niederlage gegen Eintracht Hagen. Vor allem mit der Defensivleistung zeigte sich Dominikovic zufrieden. „Die Positionsabwehr war vielleicht eine der besten, die wir in dieser Saison gespielt haben.“ Probleme habe es hingegen nach der Pause im Angriffsspiel gegeben. „Zu viele technische Fehler wurden direkt mit Gegentoren bestraft. Da haben wir zu viele einfache Tore kassiert.“ Entsprechend soll gegen Essen wieder ein konsequentes Rückzugsverhalten und weniger technische Fehler gezeigt werden.
Mit dem TuSEM Essen wartet eine Mannschaft, die im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigt. Die Gäste stehen derzeit auf Relegationsrang 16 und präsentierten sich zuletzt in guter Form. Besonders der deutliche 37:28-Erfolg gegen Coburg sowie das Unentschieden beim VfL Lübeck-Schwartau unterstrichen die Entwicklung der Essener. Auch die knappen Niederlagen zeigen, wie konkurrenzfähig das Team derzeit auftritt.
Bereits das Hinspiel offenbarte die Qualitäten des TuSEM. Damals lag der TuS zwischenzeitlich mit sieben Treffern zurück, kämpfte sich jedoch zurück und erreichte am Ende noch ein 33:33-Unentschieden. Besonders warnt Dominikovic vor der Dynamik im Essener Angriffsspiel. „Mit der Rückkehr von Nils Homscheid sowie Max Neuhaus und Felix Mart haben sie Spieler, die das Spiel hervorragend lenken.“
Der Trainer erwartet daher eine intensive Begegnung: „Sie kämpfen leidenschaftlich, sind eine junge Mannschaft und bringen viel Energie in die Abwehr. Uns erwartet am Samstag ein schweres Spiel.“















































