
MERKUR-Spieltag in der MERKUR Arena – TuS N-Lübbecke empfängt HC Elbflorenz 2006
6. März 2026MERKUR-Spieltag: Lübbecke gegen Dresden vor voller MERKUR Arena

Am Montagabend um 19.30 Uhr gastiert der HC Elbflorenz 2006 beim TuS N-Lübbecke in der MERKUR Arena. Die Partie bildet den Abschluss des 23. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga – und ist zugleich ein besonderer Spieltag: Es ist MERKUR-Spieltag. Die MERKUR Group bereichert das Heimspiel mit verschiedenen Aktionen und Gewinnspielen rund um die Partie. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Tickets sind weiterhin im Ticketshop des TuS erhältlich. Sitzplätze sind nur noch vereinzelt verfügbar, Stehplätze dagegen noch ausreichend vorhanden. Wer nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel wie gewohnt live und on demand beim Streamingdienst Dyn verfolgen.
Für TuS-Trainer Davor Dominikovic ist die Ausgangslage klar: „Dresden ist designierter Aufsteiger, eine Mannschaft, die schon sehr viele Jahre zusammenspielt. Dazu noch mit André Haber ein Trainer hat, der einen sehr guten Job macht. Die stehen nicht ohne Grund da oben.“
Im Fokus sieht Dominikovic vor allem Dresdens Spielmacher Sebastian Greß, der als Leader und Taktgeber auf Rückraum Mitte das Angriffsspiel organisiert. Zudem verfügt der Kader mit Doruk Pehlivan über viel Erfahrung. Für den verletzten Timo Löser (Mittelfußbruch) verpflichteten die Sachsen kürzlich zudem den jungen Rückraumspieler Lauro Pichiri aus Berlin nach.
„Da müssen wir richtig dagegenhalten und sehr geduldig arbeiten. Wir dürfen uns so wenige technische Fehler wie möglich leisten und müssen mit Überzeugung zum Tor gehen. Dresden ist sehr beweglich, läuft viel und erzielt viele Tore. Wir müssen ihr Tempospiel kontrollieren und auch auf das 7-gegen-6 achten“, so Dominikovic.
Für den TuS ist das Spiel gegen Dresden der Abschluss einer anspruchsvollen Serie. In den vergangenen Wochen traf die Mannschaft ausschließlich auf Teams aus den Top Vier der Tabelle.
Der wichtige Auswärtssieg beim 1. VfL Potsdam hatte allerdings seinen Preis: Kapitän Gerrit Genz zog sich einen Riss zweier Außenbänder zu und fällt vorerst aus. „Gerade in Potsdam hat er seine wichtige Erfahrung und Leadership in den entscheidenden Phasen auf die Platte gebracht“, erklärt Dominikovic.
Unabhängig vom Gegner fordert der TuS-Coach eine konstante Leistung über die gesamte Spielzeit. „Wir dürfen uns während der 60 Minuten nicht so sehr mit dem Ausgang beschäftigen, sondern mit unseren einzelnen Aufgaben – zurücklaufen, Zug zum Tor, die Abläufe sauber spielen. Das klappt manchmal gut, zwischendurch aber auch nicht.“
Als Maßstab nennt Dominikovic unter anderem den Auftritt in Potsdam sowie das Hinrundenspiel gegen TV Hüttenberg. „Gegen SG BBM Bietigheim haben wir die ersten 15 Minuten verschlafen. Wenn wir das konsequent abstellen, haben wir einen Schritt nach vorne gemacht – egal ob zu Hause oder auswärts.“
Auch junge Spieler sollen weiterhin Verantwortung übernehmen. „Tjorven Sturhahn macht zum Beispiel einen guten Job. Natürlich macht er Fehler – aber ohne Fehler kann er nicht lernen. Mein Job ist es, ihm das nötige Vertrauen zu geben und im Training weiter daran zu arbeiten.“
Die MERKUR Arena ist am Montagabend gut gefüllt – darüber freut sich auch der TuS-Trainer. „Ich freue mich generell immer, wenn wir Unterstützung haben – wie zuletzt in Potsdam oder am zweiten Weihnachtstag in Backnang. Das ist nicht selbstverständlich. Ich hoffe, dass wir durch die lautstarken Zuschauer einen Push bekommen und die Halle richtig Druck macht. Unsere Pflicht ist es dann, von der ersten bis zur 60. Minute Präsenz zu zeigen.“















































