
Am Freitagabend ist Rückrundenauftakt in Dormagen
5. Februar 2026Start-Ziel-Sieg für den TuS zum Rückrunden-Auftakt in Dormagen – Gleiches Resultat wie im Hinspiel – Das 34:30 geriet nie ernsthaft in Gefahr

Aller Anfang ist schwer? Ganz das Gegenteil für den TuS N-Lübbecke am Freitagabend beim TSV Bayer Dormagen. Abgeklärt, selbstbewusst, diesmal vor auch in der Offensive sehr vorzeigbar! So die Premiere der Rot-Schwarzen im neuen Kalenderjahr! So präsentierten sich die Dominikovic-Schützlinge, wobei auch das „7 gegen 6“ der Hausherren ab der 39. Spielminute keine spielentscheidende Probleme brachte. Wie schon am 30. August 2025 zum Auftakt der Saison, so setzten sich die Jungs vom Wiehen erneut haargenau mit 34:30 durch. Die besten Werfer bei den Lübbeckern: Henri Pabst (6), Niko Blaauw (6) und Tim Roman Wieling (6/1). Bemerkenswert, dass der TuS am Ende bei 12 Strafminuten stand, Bayer kein einziges Mal auf die Bank verbannt wurde. Dem klaren Weg zum sehr verdienten doppelten TuS-Punktgewinn stand jedoch auch dies nicht im Weg.
Auf diese Weise hat der TuS N-Lübbecke seinen 11. Tabellenrang vorbildlich verteidigt, liegt nun – zumindest bei den Pluspunkten – bereits 9 Zähler vom ersten Abstiegsplatz entfernt, 15:21 lautet die Zwischenbilanz. Bereits kommenden Freitag, 13. Februar, 20 Uhr, steht die nächste Partie für Nettelstedt-Lübbecke an, wenn der TV Großwallstadt zum Duell in die MERKUR Arena einläuft. Danach sieht der Spielplan – Englische Woche! – wie folgt aus: Sonntag, 22. Februar, 17 Uhr, bei der SG BBM Bietigheim; Mittwoch, 25. Februar, 20 Uhr, in der MERKUR Arena gegen deb HBW Balingen-Weilstetten; Samstag, 28. Februar, 18 Uhr, beim 1. VfL Potsdam.
Lediglich bis zum 4:4 (9. Spielminute) gelang es Bayer Dormagen, ebenbürtig zu bleiben. Kurz vor der TuS-4:2-Führung durch Niko Blaauw hatte Leon Grabenstein seinen ersten von zwei Siebenmetern gehalten. Auch Fredrik Genz machte ein prima Spiel, kam auf 11 Paraden. Den ersten 4-Tore-Vorsprung erarbeitete sich der TuS beim 14:10 nach 22 Minuten, als Alexander Schulze in den Winkel traf. Beim Zwischenstand von 16:15 (28.) waren die Gastgeber letztmalig bis auf einen Treffer herangekommen. Schon das Pausenresultat vom 18:15 für Nettelstedt-Lübbecke war eine weitere vielversprechende Duftmarke.
Wie oben bereits erwähnt – wählte Dormagen ab der 39. Minute im Angriff die „7 gegen 6“-Variante. Es kam fortan zu einer ganzen Reihe von TSV-Treffern, die genau in dieser Taktik ihren Ursprung fanden. Doch da der TuS vorn weiter Tor um Tor erzielte, fiel dies am Ende nicht wirklich ins Gewicht. Die erste 5-Tore-Führung war beim 26:21 (43.) dank Yannick Dräger geschafft. Jetzt waren auch bei der Dyn-TV-Übertragung die „Nettelstedt, Nettelstedt“-Rufe der rot-schwarzen Fans aus Ostwestfalen deutlich zu vernehmen. Den Sack endgültig zu machte bereits Henri Pabst mit seinem Treffer zum 32:27 (56.), nachdem just zuvor Leon Grabenstein nochmals bravourös pariert hatte.
Rolf Hermann, Geschäftsführer des TuS N-Lübbecke, zeigte sich nach der Partie äußerst zufrieden. „Dieser Erfolg war ungefährdet. Wo Du ja weißt, dass Dormagen mit seinen kleinen, quirligen und meist auch jungen Spielern, immer unangenehm werden kann…“ Torchancen seien vielfach gut erarbeitet worden, wenn es mal Fehlwürfe gegeben habe, so nicht, weil überhastet, unüberlegt geworfen worden sei, „wie es in dieser Saison schon häufiger mal passiert“ sei. Alle TuS-Spieler hätten gut performt, auch jene, die in der Vorbereitung verletzt oder angeschlagen gewesen seien, „wie Kasper Haugen Furu oder Jó Gerrit Genz beispielweise“. Dieser „schöne Einstieg ins neue Jahr“ sei abgerundet worden dank der vielen TuS-Fans auf den Rängen hier in Dormagen, Klasse und Danke!“. Rolf Hermann abschließend: „Nun wollen wir kommenden Freitag zuhause gegen Großwallstadt nachlegen!“
Stimme zum Spiel
Davor Dominikovic (TuS N-Lübbecke): „Das war definitiv ein verdienter Sieg für uns! Über 60 Minuten haben die Jungs sehr fokussiert agiert, sie waren aggressiv in der Deckung, diszipliniert im Angriff. Lediglich mit dem Rückzugsverhalten war ich in der ersten Hälfte nicht einverstanden. Mit kurzem Pressing gegen die Dormagener Rückraumspieler haben wir das dann im zweiten Durchgang aber auch sehr gut gelöst. Respekt habe ich also vor meinen Jungs, einschließlich unserer beiden Torhüter!“
Statistik
TSV Bayer Dormagen: Oberloser (10 P.), Simonsen (3 P.); Krist (2), Jungmann (1), Bertl (1), Boehnert (6), Kriescher (1), Böckenholt (5), Schroven (4), Strosack (3/2), Bahns, M. Schmidt (1), J. Schmidt (5), Scholl (1), Hein.
TuS N-Lübbecke: F. Genz (11/1 P.), Grabenstein (3/2 P.); G. Genz (1), Santos, Heiny, Furu (3), Schulze (5), Lundahl, Dräger (3), Hornyak, Blaauw (6), Weßeling (4), Pabst (6), Blazicko, Wieling (6/1).
Siebenmeter: Böckenholt an Genz (6.), Strosack an Grabenstein (40.), Kriescher an Grabenstein (59.).
Zweiminutenstrafen: Dräger (6.), Pabst (17. + 39.), Schulze (27. + 46.), Heiny (53.)
Schiedsrichter: Nicolas Jaros und Felix Funk
- Foto: Heinz J. Zaunbrecher
- Foto: Heinz J. Zaunbrecher
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