
Positiv-Trend gestoppt – „Ohne Vier“ verliert der TuS bei Nordhorn/Lingen – Das 32:34 ist die erste Auswärtsniederlage seit Mitte November
11. April 2026TuS N-Lübbecke empfängt die Eulen Ludwigshafen zum Freitagabend-Duell

Freitagabend, 20 Uhr, Heimspiel in der MERKUR Arena: Der TuS N-Lübbecke empfängt die Eulen Ludwigshafen zum nächsten Match. Es ist eine Partie mit besonderer Note, denn an der Seitenlinie der Gäste steht mit Michael Haaß ausgerechnet der Trainer, der den TuS noch bis zum 30. September 2024 betreut hatte. Beide Mannschaften gehen mit einer Niederlage im Rücken in die Begegnung. Der TuS unterlag nach großem Kampf bei der HSG Nordhorn-Lingen knapp mit 32:34, die Eulen mussten sich zuhause dem VfL Lübeck-Schwartau deutlich mit 24:35 geschlagen geben. Dennoch ist der TuS auf Kurs – und möchte nun den vierten Heimsieg in Folge feiern. Tickets für das Heimspiel gibt es im Ticketshop. Darüber hinaus wird die Partie live und on demand bei Dyn übertragen.
Beim Auswärtsspiel in Nordhorn musste der TuS gleich auf vier Rückraumspieler verzichten: Gerrit Genz, Sven Weßeling, Lutz Heiny und Kasper Haugen Furu fehlten verletzungsbedingt. Ob und wer davon am Freitag wieder zur Verfügung steht, wollte Trainer Davor Dominikovic noch nicht final beantworten. „Ich möchte das Abschlusstraining abwarten“, so der Coach.
Gerrit Genz und Sven Weßeling haben in dieser Woche eine zusätzliche Reha eingelegt und drängen auf ihr Comeback. „Beide wollen unbedingt wieder mitmachen – Gerrit als Kapitän, Sven als wichtiger Rückraum- und Abwehrspieler. Aber das muss kontrolliert werden. Das ist meine Verantwortung als Trainer“, betont Dominikovic.
Weiterhin pausieren muss Rechtsaußen Bence Hornyak, der sich im Spiel gegen den HC Elbflorenz verletzt hatte. Für ihn rückt erstmals A-Jugendspieler Henry Stange in den Profikader auf.
Trotz der Niederlage zeigte der TuS in Nordhorn eine bemerkenswerte Leistung. „Bis zur 56. Minute war das wirklich stark“, blickt Dominikovic zurück. „Wir hatten im Angriff eine Effektivität von 78 Prozent – und das gegen Kristian van der Merwe, einen der besten Torhüter der Liga.“
Ausschlaggebend für die Niederlage waren aus Sicht des Trainers die Gegentore aus der zweiten Welle und über die schnelle Mitte. „Das hat uns am Ende mehr gekostet und natürlich hat in der zweiten Halbzeit etwas die Frische gefehlt.“ Henri Pabst musste durchspielen – mit mehr personellen Alternativen im Rückraum wäre womöglich noch mehr möglich gewesen.
Die Marschroute für das Heimspiel ist klar: technische Fehler minimieren und das Rückzugsverhalten verbessern. „Wir brauchen eine konzentrierte und fokussierte Leistung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Fehler werden passieren, aber wir dürfen nicht aufhören zurückzulaufen und in der Abwehr stabil zu bleiben.“
Besonders hebt Dominikovic die Unterstützung der Fans hervor: „In Nordhorn hätte man meinen können, wir hätten gewonnen, so wie die Zuschauer uns nach dem Spiel applaudiert haben. Wenn die Fans sehen, dass wir kämpfen, honorieren sie das. Diese Unterstützung brauchen wir gerade jetzt.“
Dass die Eulen trotz Verletzungssorgen viel Qualität besitzen, ist für den TuS-Coach unbestritten. Seit Michael Haaß das Team übernommen hat, spiele Ludwigshafen „organisierter Handball mit vielen taktischen Varianten“.
Mit der Rückkehr von Friedrich Schmitt und Vincent Bülow gewinnen die Gäste zusätzliche Optionen. Spielmacher Marc-Robin Eisel sorgt für Torgefahr aus dem Zentrum, am Kreis bringen Stüber und Röller unterschiedliche Profile ein. Auf den Außenpositionen sind die Eulen ebenfalls stark besetzt, und im Tor zeigt Urbic konstant gute Leistungen.
Für den TuS geht es am Freitag darum, die Heimserie auszubauen und den vierten Erfolg in der MERKUR Arena in Folge einzufahren. Mit Einsatz, Disziplin und der Unterstützung der eigenen Fans soll der nächste Schritt gelingen.















































