
TuS N-Lübbecke erhält Lizenz für die Saison 2026/2027 in der 2. HBL
22. April 2026TuS N-Lübbecke will wieder 100% geben und Freitagabend gegen den TuS Ferndorf eine Reaktion zeigen

Freitagabend, 20 Uhr, Sporthalle Strählerwiese: Am 29. Spieltag wartet auf den TuS N-Lübbecke ein bedeutendes Auswärtsspiel gegen den TuS Ferndorf. Das Hinspiel am 21. November in der MERKUR Arena war zugleich die Premiere von Trainer Davor Dominikovic an der Seitenlinie – und endete mit einem 27:27-Unentschieden. Das Match wird live und on demand bei Dyn übertragen.
Nach der deutlichen 22:30-Heimniederlage gegen die Eulen Ludwigshafen steht der TuS N unter Zugzwang. „Die Eulen haben das ordentlich gemacht, leidenschaftlich und klug im Angriff agiert, wenige technische Fehler gemacht und auf jeden Fall eine bessere Wurfquote gehabt als wir. Wir haben komplett versagt“, blickt Dominikovic selbstkritisch zurück. Spiele könne man verlieren, wie etwa in Nordhorn, „da haben wir gekämpft und waren im Spiel. Im letzten Heimspiel waren wir nicht präsent.“
Die Partie wurde unter der Woche intensiv aufgearbeitet. „Konzentration, Fokus und Einstellung waren an dem Tag nicht vorhanden. In so einem Spiel bringt es auch nichts, über Taktik zu reden. Wenn die Einstellung nicht zu 100 Prozent da ist, 99 Prozent reichen nicht“, so der Coach. Entsprechend fordert er eine klare Reaktion: „Ich erwarte am Freitag eine Reaktion von der ganzen Mannschaft, unabhängig davon, wer spielt.“
Dass diese Reaktion bereits im Training sichtbar wurde, zeigte sich wortwörtlich mit vollem Einsatz: Max Santos und Jacob Lundahl prallten im Training mit den Köpfen zusammen, mussten in Begleitung von Mannschaftsarzt Lars Holzapfel ins Krankenhaus und genäht werden. Am Mittwoch pausierten beide, über ihre Einsatzfähigkeit entscheidet das Abschlusstraining. Am Kreis half Nachwuchsspieler Justus Westerbeck neben Yannick Dräger aus.
Sven Weßeling und Gerrit Genz „beißen weiterhin auf die Zähne“. Während sich Weßelings Zustand leicht gebessert hat, ist Genz’ Gelenk noch nicht voll belastbar. „Es ist nicht zu erwarten, dass beide auf einem richtig hohen Level sein werden, aber wir freuen uns, dass sie zurück im Kader sind.“ Lutz Heiny und Kasper Haugen Furu fallen weiterhin aus.
Ferndorf ist ein unangenehmer Gegner. „Ich schätze Ferndorf wirklich. Was Keven Klatt dort aufgebaut hat, diese kompakte, leidenschaftliche, sehr intensive Abwehr ist unglaublich – vielleicht eine der besten der Liga“, so Dominikovic. Auch das Torhüterduo Can Adanir und Filip Baranasic zählt für ihn zu den stärksten der Liga.
Dominikovic warnt vor Ferndorfs Tempo: „Gegen Hagen sind sie über die zweite Welle und die schnelle Mitte gekommen und haben hinten richtig gut gedeckt. Das wird uns von der ersten bis zur 60. Sekunde erwarten.“ Seine Forderung ist daher klar: „Wir müssen wieder 100 Prozent Leistung erreichen.“















































